Aktuelle Nachrichten aus dem pfarrverband

Andachten zu Ehre der Mutter Gottes

Mit dem 1. Mai beginnt für die katholische Kirche der Marienmonat, in dem Andachten zu Ehren der Gottesmutter gefeiert werden. In vielen Kirchen werden „Maialtäre“ aufgestellt, die mit Blumen und Kerzen geschmückt sind. Nach biblischem Zeugnis und christlichem Glauben hat sich Maria ganz dem Willen Gottes überantwortet und in Jesus Christus Gottes Sohn zur Welt gebracht. In der katholischen und in den orthodoxen Kirchen gilt sie deshalb als Erste unter den Heiligen.

Auch in unseren Pfarreien werden Maiandachten von Ehren- und Hauptamtlichen auf ganz vielfältige Weise gestaltet und gefeiert. Herzliche Einladung an alle. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Pfarrbrief. 

 

Bild: W. Wörle in www.pfarrbriefservice.de


85 Ministrant*innen machten sich auf in den Skylinepark

Einladung zum Katholikentag in Erfurt

Der 103. Deutsche Katholikentag 2024 in Erfurt wird mehr denn je durch aktuelle politische Debatten geprägt sein. In diesem Jahr stehen in einigen deutschen Bundesländern richtungsweisende Wahlen an. Bereits in diesen Wochen erleben wir, dass die Stimmung in Deutschland aufgeheizt ist. Die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sind von großer Unsicherheit geprägt, aber auch von populistischen Parolen und gegenseitiger Diffamierung. Mit dem Katholikentag in Erfurt möchten wir dieser Entwicklung deutlich etwas entgegensetzen: durch sachliche Debatten und Begegnungen auf Augenhöhe, aber auch mit klaren Positionen für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, für Menschlichkeit und Solidarität. Wir glauben, dass dieser Katholikentag das Potential hat, zur richtigen Zeit mutmachende Botschaften zu platzieren und den Menschen Perspektiven aufzuzeigen. Daher möchten wir Sie ausdrücklich ermutigen: kommen Sie nach Erfurt! Flyer


Geänderte Gottesdienstzeiten im Sommer 2024

Die Monate Juli und August sind Urlaubs- und Ferienwochen. Das gilt auch für unsere Seelsorger und Seelsorgerinnen und für unsere Wortgottesdienstleiter*innen.

Daher werden wir in dieser Zeit den einen oder anderen Gottesdienst am Wochenende streichen müssen.

Ich schreibe dies so frühzeitig, damit Sie sich bei Ihrer Planung darauf einstellen können, wenn Sie z.B. für diese Zeit Intentionen angeben wollen. Ich bin aber überzeugt davon, dass Sie Verständnis haben, wenn an Ihrem Ort mal kein Gottesdienst stattfindet und Sie sich dann gerne auf den Weg machen, um an einem anderen Ort den Gottesdienst mitzufeiern.

Bei dieser Gelegenheit noch ein Hinweis: Wir freuen uns über jede Taufe und die damit verbundene Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Das intendiert allerdings auch, dass Taufe grundsätzlich in einer Pfarrkirche stattfinden sollte und durchaus zusammen mit mehreren Täuflingen sein kann und zukünftig auch sein wird.

 

Miteinander verbunden im Glauben wünsche ich uns allen Gottes reichen Segen.

Ihr Pfarrer 

Michael Bartmann

Bild: Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

in www.pfarrbriefservice.de


1300 Jahre Heiliger Korbinian in Freising

Korbinian ist der erste Diözesanpatron der Erzdiözese. In der Gegend von Arpajon bei Paris geboren, lebte er zunächst als Einsiedler. Papst Gregor II. weihte ihn in Rom zum Bischof und sandte ihn als Missionar in seine Heimat zurück. Nach einer zweiten Romreise wurde er vom bairischen Herzog Grimoald um 724 nach Freising geleitet und predigte in Altbayern den christlichen Glauben. In der Vita Corbiniani wird von einem Bären erzählt, der das Pferd Korbinians riss; daraufhin lud der Bischof sein Gepäck dem Bären auf, der ihm willig bis nach Rom folgte. Der Bär ist deshalb das Attribut des Heiligen. Er findet sich auch in den Wappen der Stadt Freising.

Nach seinem Tod um 730 wurde Korbinian seinem Wunsch entsprechend in Meran (Südtirol) bestattet. Bischof Arbeo, der auch die "vita Corbiniani" verfasste, ließ 768 die Gebeine des Heiligen wieder nach Freising überführen.

Natürlich werden wir das 1300jährige Jubiläum seiner Ankunft in Freising feiern. Aus diesem Anlass gibt es Jubiläumsfahnen, die wir in den nächsten Wochen aufhängen werden und Jubiläumskerzen, die in unseren Kirchen auf den Altären brennen sollen.

Bei den Gottesdiensten am 27./28.1 und 3./4.2. werden die Kerzen gesegnet und das 1. Mal entzündet.

  

Das Thema des Jubiläumsjahres lautet: „glauben – leben“. Genau das wollen wir in unseren Pfarrverbänden versuchen.

 

Pfarrer Michael Bartmann

Text u. Bild aus: www.freisinger-dom.de